Basics in der Hundefütterung

Hunde zu füttern ist eine Wissenschaft für sich. Jeder hat Vor- und Nachlieben, sowohl beim Besitzer als auch bei den Vierbeinern. Was allerdings bei allen immer gleich sein sollte sind die Grundregeln der Hundefütterung. Deswegen soll es in diesem Artikel einen Überblick über die wichtigsten Basics in der Hundefütterung gegeben werden. Hierzu zählen auch Do’s und Don’ts und eventuelle hartnäckige Mythen in der Hundefütterung.

Artgerechte Fütterung für glückliche Hunde

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Was frisst der moderne Hund?

Der moderne Hund hat seinen Ursprung im Wolf. Durch erste Wildfänge von Wolfswelpen, die an den Menschen gewöhnt und unter ihm gezüchtet wurden entstanden nach vielen Generationen allmählich der domestizierte Hund. Durch anschließendes züchterisches Selektieren kamen schließlich die unterschiedlichsten Rassen und Nutzungsrichtungen zustande.
Abgesehen von seinem Aussehen unterscheidet den Hund und Wolf aber noch mehr. Auch der Organismus selber hat sich an die enge Beziehung zum Menschen angepasst. Somit kann ein Hund mit einem Wolf nur noch bedingt verglichen werden.

Ein Omni-Carnivor

Hunde sind Omni-Carnivore, vom lateinischen omnia  – alles, caro (Genitiv carnis) – ‚Fleisch‘ und vorare ‚verschlingen‘. Was bedeutet, dass für Hunde abgesehen von Fleisch auch Pflanzen zu artgemäßen Ernährung zählen. Der Verdauungstrakt hat sich auch dahingehend vom Wolf weiterentwickelt. Als Beispiel: Die Bauchspeicheldrüse eines Hundes kann, im Gegensatz zu Katzen und Wölfen, Stärke und damit auch Kohlehydrate sehr gut aufspalten und für den Körper verwertbar machen. Hunde produzieren von dem stärkeabbauenden Enzym sogar mehr als ein Pferd.

Um einen Hund ausgewogen und artgemäß zu ernähren sollte ein Hundefutter aus Eiweiß, Kohlehydraten, Fetten und Fasern zusammen mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralien bestehen. Zusätzlich müssen alle Komponenten im richtigen Verhältnis zueinander stehen.
Sind alle diese Anforderungen erfüllt darf sich ein Futter Alleinfutter nennen. Bei diesen muss gewährleistet sein, dass das Tier mit seiner Futterration alles bekommt, was mindestens pro Tag für ein gesundes Tier erforderlich ist. Dasselbe gilt natürlich auch für selbst gekochte Rationen oder BARF-Rationen.